Das können wir uns nicht leisten: Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein
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Online-Anmeldung nicht möglich, siehe Details
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| Kursnr. | YCW10250 |
| Beginn | Sa., 07.11.2026, 18:00 - 19:30 Uhr |
| Dauer | 1-mal |
| Kursort | Calw, Möbel & Mehr SecondHandKaufhaus, Bahnhofstraße 65 |
| Gebühr | Ohne Gebühr, Anmeldung erforderlich |
| Teilnehmer | 1 - 100 |
Kursbeschreibung
Um Jungs machte sie lange einen Bogen, denn Miriam Davoudvandi wusste, jeder Typ muss irgendwann ihre Wohnung von innen sehen: im schäbigen Sozialbau inmitten von Einfamilienhäusern, die vollgestellten Zimmer, das abgenutzte Bad. Die Scham, nichts bieten zu können und nicht dazuzugehören, prägte Miriam Davoudvandi spätestens seit ihrer Einschulung – und sie ist bis heute ein Teil von ihr. Inzwischen ist sie sozial aufgestiegen und verdient mehr, als ihre Eltern es je taten. Ihr Fazit: Geld macht sogar sehr glücklich. Aber zu welchem Preis? Und welche Spuren haben ihre Erfahrungen hinterlassen? Ehrlich und berührend erzählt Miriam Davoudvandi, was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein. Dabei blickt sie nicht nur auf die offensichtlichen Schauplätze von Armut, sondern auch auf Aspekte wie Dating, Freundschaften, Familiengründung und Psyche, auf die Bedeutung des Fernsehers und das Leben als erste Studierende der Familie. Und zeigt, warum Arme sogar beim Sterben benachteiligt sind. Armut lässt sich vielleicht bemessen. Zahlen helfen jedoch nicht zu verstehen, wie sich Armut anfühlt und was sie langfristig mit Menschen macht. Umso wichtiger ist es, Miriam Davoudvandis Geschichte zu hören. Sie spricht auch für all jene, die bisher keine Stimme hatten.
In Kooperation mit der Erlacher Höhe Calw
Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.
Datum
Uhrzeit
Ort
Datum
07.11.2026
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Calw, Möbel & Mehr SecondHandKaufhaus, Bahnhofstraße 65
Foto: Daniel Nguyen
