Sprachen & Integration

Schwerpunkt des Sprachkursangebots der vhs Calw in Fremdsprachen sind Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Daneben hält die vhs Calw immer wieder Angebote in den sogenannten selten gelernten Sprachen bereit, wie z. B. Arabisch, Russisch und Schwedisch. Wenn Sie Grundkenntnisse in einer Sprache haben und sich nicht sicher sind, welcher Kurs aus unserem Angebot für Sie der richtige ist, können Sie sich bei uns unverbindlich infor­mieren und beraten lassen sowie die Lehrwerke anschauen, die in den Kursen verwendet werden. Für die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch können Sie auch hier (externer Link, mit Werbung) einen kostenlosen und unverbindlichen Sprachstandtest machen. Sie erhalten automatisch ein Ergebnis nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (A1, A2, B1, B2, C1, C2), nach dem auch unsere Sprachkurse eingeteilt sind.

Mit ihrem umfangreichen Angebot an Deutschkursen, beruflicher Beratung und Orientierung für Menschen mit Migrationshintergrund leistet die vhs Calw einen wichtigen Beitrag zur Integration von Zugewanderten in Gesellschaft und Arbeitsmarkt. Zugleich wird dem immer stärker zu spürenden Fachkräftemangel entgegengewirkt, indem die sprachlich-beruflichen Qualifikationen und Kompetenzen dieser Menschen gezielt gefördert werden. Die vhs Calw ist im nördlichen Landkreis die einzige Einrichtung, die die staatlich geförderten Integrationskurse durchführt sowie den Einbürgerungstest im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge abnehmen darf.

Integrationskurse – Deutschsprachkurse bis Niveau B1
Für Zugewanderte gibt es vom Staat geförderte Sprachkurse, sogenannte Integrationskurse. Berechtigungen zur Kursteilnahme erteilt die zuständige Ausländerbehörde. Bürgerinnen und Bürger der EU können über die vhs Calw einen Antrag an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellen und erhalten daraufhin von dort ebenfalls eine Teilnahmeberechtigung. Ein Integrationskurs mit 700 Unterrichtseinheiten (1 UE - 45 min) führt zur Niveaustufe B1 und besteht aus den Sprachkursmodulen 1-6 mit jeweils 100 UE sowie dem Orientierungskurs mit ebenfalls 100 UE. Der Kurs schließt mit der Prüfung Deutschtest für Zuwanderer A2/B1 ab. Zur Beratung in Calw vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Frau Kemmler (Mail: a.kemmler@vhs-calw.de), zur Beratung in Bad Wildbad vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Herrn Kette (Mail: j.kette@vhs-calw.de)

Nationales berufsbezogenes Sprachförderprogramm
Mit dem nationalen berufsbezogenen Sprachförderprogramm ist ein Konzept entwickelt worden, das über das in den Integrationskursen erreichte Sprachniveau hinausführt und sich an Menschen mit Migrationshintergrund richtet, die ihre allgemein berufsbezogenen oder fachspezifischen Deutschkenntnisse und damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern wollen. Die Berufssprachkurse werden auf den Niveaustufen A2, B1, B2, C1 und C2 angeboten.

Deutschprüfungen
Die vhs Calw bietet neben dem A2/B1-Test (DTZ) auch den Deutsch-Test für den Beruf A2, B1, B2, C1 und C2 (DTB) an.

Einbürgerungstest
Wer die deutsche Staatsbürgerschaft erwerben möchte, muss u.a. einen Einbürgerungstest ablegen. Eine persönliche Anmeldung bei der Volkshochschule ist erforderlich. Die geplanten Termine teilen wir Ihnen auf Anfrage per E-Mail mail@vhs-calw.de mit.

 

 

Kursdetails
Veranstaltung "Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945" (Nr. YON10103) wurde in den Warenkorb gelegt.

Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945

Status Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Kursnr. YON10103
Beginn So., 18.10.2026, 19:30 - 21:00 Uhr
Dauer 1-mal
Kursort In Zoom von Ihrem Rechner aus
Gebühr 0,00 €
Teilnehmer 1 - 50

Kursbeschreibung

In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten.
Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.
Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben.
Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen.
Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin.
Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.

In Kooperation mit vhs.wissen live
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