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Life 2.0

Dokumentarfilm in englischer Originalsprache (USA 2010)

  • Kursnummer: J10008
  • Dozent/en: N.N.
  • Beginn: Samstag, 23.03.2019 - 20:00 Uhr
  • Ort: Calw, vhs, Raum 02

Gebühren

Normal: 0,00 €
Ermäßigt: 0,00 €

Termine

23. März 2019, von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Ort: Calw, vhs, Raum 02
Dozent/in: N.N.

Beschreibung

Manchmal reicht ein Leben einfach nicht aus – ganz gleich aus welchen Gründen. Dieses Gefühl, das mancher von uns kennen mag, steht auch im Mittelpunkt von Jason Spingarn-Koffs faszinierend dokumentarischem Life 2.0, in dem der Regisseur exemplarisch vier Menschen begleitet, die sich in der Online-Community "Second Life" eine Parallelexistenz aufgebaut haben. Auch wenn man sonst vielleicht über solche kleinen Realitätsfluchten lächeln mag – Life 2.0 nimmt seine Akteure und das Thema verdammt ernst und schafft die Balance zwischen aufrichtiger Anteilnahme und erhellenden Momenten, ohne die Porträtierten vorzuführen.
Die seit dem Jahre 2003 bestehende Online-Community Second Life, die von Linden Lab betrieben wird, ist eines der Phänomene des Internet. In dieser 3D-Infrastruktur können die User sich selbst eine rein virtuelle Welt aufbauen und sich ein neues Leben designen. Dort können sie all das sein, was sie unter Umständen im Leben 1.0 nicht sind – schön, erfolgreich, glücklich, kreativ oder vielleicht einfach noch ein Kind. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und genau das macht den Reiz von Second Life aus. Doch parallele Leben – ganz gleich ob sie in der Realität oder in einer virtuellen Welt angesiedelt sind – erfordern Zeit und führen damit fast zwangsläufig zu Einschränkungen im realen Leben. Die Strategien, damit umzugehen, sind ganz unterschiedlich.
Im Wechsel zwischen realen Szenen und "Ausschnitten" aus Second Life, lässt Jason Spingarn-Koff auch andere Experten zu Wort kommen wie etwa den CEO von Linden Lab Philip Rosedale. Dabei enthält sich der Regisseur jeglicher Wertung und spürt mit bemerkenswerter Umsicht den kleinen und großen Sorgen seiner Protagonisten nach, denen ein Leben nicht ausreicht. In einer Zeit, in der das Internet in all seinen Erscheinungsformen einen immer größeren Stellenwert erhält, war ein Film wie dieser längst überfällig.

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