Veranstaltungen des Forum Frieden

Am kommenden Dienstag, den 16.04.2024 lädt das Forum Frieden zur nächsten Veranstaltung: Vom Überleben im größten Überwachungsstaat der Welt.

China Protokolle

Vom Überleben im größten Überwachungsstaat der Welt in Xinjiang (Ostturkestan) und was das mit uns zu tun hat

Dienstag, 16. April 2024, 19.00 Uhr, vhs Calw (Kirchplatz 3)

mit Bestsellerautorin Alaxandra Cavelius und der erfolgreichen uigurischen Influencerin Sanura Kasim

Das Forum Frieden lädt erneut zu einer hoch aktuellen Veranstaltung: Bestsellerautorin Alexandra Cavelius und die erfolgreiche uigurische Influencerin Sanura Kasim lesen zusammen aus dem Buch "China Protokolle - Vernichtungsstrategien der KPCh im größten Überwachungsstaat der Welt". Gemeinsam mit Co-Autorin Sayragul Sauytbay, international preisgekrönter Menschenrechtlerin und Überlebender eines Lagers in Xinjiang, analysiert Cavlius in dem Buch die Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas. Protokolliert sind die zutiefst schockierenden Zeugenaussagen mehrerer Überlebender aus Xinjiang. An diesem Abend werden Cavelius und Kasim auch ausführen, warum die geplante neue Weltordnung des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinpings eine Bedrohung für unsere Demokratien weltweit ist. Das Abendseminar der vhs Calw in Kooperation mit dem Forum Frieden findet am 16.04.2024 um 19:00 Uhr in der vhs, Kirchplatz 3 in Calw statt, ohne Gebühr, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

 

Weitere Veranstaltungen des Forum Frieden im Mai:

 

Kampf um das christliche Europa? „Politik von Rechts“ und die Rolle der christlichen Kultur

Montag, 6. Mai 2024, 19.00 Uhr - ca. 20.45 Uhr, Haus der Kirche, Calw (Badstr. 27)

mit Dr. Hans-Ulrich Probst, wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Praktische Theologie III an der Eberhard Karls Universität, Tübingen, davor Referent der Evangelischen Landeskirche in Württemberg für die Themen Populismus und Rechtextremismus  

„Das Christentum spielt für eine gegenwärtige „Politik von rechts“ (Maximilian Krah, AfD) eine nicht unwichtige Rolle. Der Bezug auf eine „christliche Kultur“ wird verwendet, um beispielsweise das Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland in Frage zustellen oder gegen einen allgemeinen dekadenten Werteverfall in der Gesellschaft zu polemisieren.

Die Kirchen sind durch diese Inanspruchnahme des Christentums durch den Rechtsextremismus herausgefordert. Wie können sie darauf reagieren?"

 

 

Jüdisch-muslimische Beziehungen: Zwischen Konflikt und Dialog.

Ein Gespräch mit Professorin Fahimah Ulfat und Rabbiner Asher Mattern 

Mittwoch, 15. Mai 2024, 19.00 Uhr - ca. 20.45 Uhr, Haus der Kirche, Calw (Badstr. 27)

mit Prof. Dr. Fahimah Ulfat, Professur für Islamische Religionspädagogik, Zentrum für Islamische Theologie (ZITh), Eberhard Karls Universität Tübingen

Rabbiner Dr. Asher J. Mattern, Dozent für Jüdische, Institut für Ökumenische und Interreligiöse Forschung, Theologie Eberhard Karls Universität

In einer Zeit, in der das Verhältnis von Islam und Judentum überwiegend von Konfrontation oder gar Hass geprägt zu sein scheint, setzen die islamische Professorin für Islamische Religionspädagogik Fahimah Ulfat und der jüdische Dozent für Jüdische Theologie, der auch Rabbiner an der einzigen deutschen orthodoxen Gemeinde in Berlin ist, auf Kooperation. Dazu haben sie an der Universität Tübingen mit der jüdisch-islamischen Forschungsstelle ihr eigenes Institut gegründet. Von dort aus werben sie in Tübingen und anderswo für ein friedliches Miteinander ihrer beiden, aber auch anderer Religionen. Die Forschungsstelle ist offizieller Teil der Universität und vertritt ein ambitioniertes wissenschaftliches Programm. Grundsätzlich geht es Fahimah Ulfat und Asher Mattern aber vor allem darum, das Gemeinsame zu betonen und nicht das Trennende in den Vordergrund zu stellen und so auch für Versöhnung und Frieden zu werben.

 

Eine Übersicht über die Veranstaltungen des Forum Frieden April / Mai 2024 erhalten Sie auch hier.

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